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BADEZIMMER

Der Bau eines Hauses oder die Sanierung eines Altbaus sind grundsätzlich sehr komplexe Herausforderungen, die viel Weitsicht, Fantasie und Kalkulationsaufwand bedeuten.

Das Badezimmer derweil setzt noch einmal einen oben drauf. Beim Badezimmer handelt es sich, neben der Küche, um einen anspruchsvollen und planungsintensiven Raum. Er ist dabei mehr als nur eine Nasszelle, die alleine der Aufrechterhaltung der  persönlichen Körperhygiene dient. In vielen Haushalten ist es der Raum der Entspannung bringt – ein Refugium zur Erholung vom arbeitsreichen Tag.

Für die einen spielt dabei die Badewanne eine zentrale Rolle, anderen reicht eine Dusche, in der man sich binnen weniger Minuten wieder sauber und erfrischt fühlt. Weitere Überlegungen gelten der Anzahl der Waschtische oder der Anordnung von Bidet und WC.

Manche mögen es auch etwas exklusiver – schließlich begleitet uns das Badezimmer oft über mehrere Jahrzehnte. Ein Grund mehr Designerbadewannen, edlen Armaturen und hochwertigen Materialien wie beispielsweise Marmor, Granit und anderen Natursteinen sehr viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Kein Wunder, dass Bauherren viel Zeit darauf verwenden, ihr Bad zu planen, zu gestalten und einzurichten. Wie Sie dem Ziel, eine perfekte Wohlfühloase zu kreieren, näher kommen und welche Punkte beachtet werden sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ein aussagefähiger Grundriss, moderne Akzente und Armaturen sowie ein freistehender Waschtisch sind natürlich noch nicht alles.

Ein aussagefähiger Grundriss, moderne Akzente und Armaturen sowie ein freistehender Waschtisch sind natürlich noch nicht alles. Die Materialien und Farben bilden die Basis und legen das Ambiente fest, auch die Keramikelemente, Bad-Möbel und Armaturen sind ergänzende Stilelemente, die optimales Gesamtbild ergeben.

Generell gibt es viele Materialien, die zur Gestaltung des Badezimmers beitragen. Der Klassiker schlechthin, sind natürlich die Fliesen, wobei Dekors, Muster, Farben und Formen stark dem aktuellen Zeitgeschmack unterworfen sind – Die Farbe weiß bildet hier eine zeitlose Alternative.

Aber auch Werkstoffe wie Holz, Beton oder Aluminium sowie Edelstahl können eingesetzt werden. Dabei kann man mitunter sogar komplett auf Fliesen verzichten. Alternativen sind Latexfarbe und speziell behandelte Oberflächen – wie etwa aus Naturstein. So kann ein Bad sogar völlig ohne Fugen erstellt werden.

Nicht zuletzt spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle. Neben der Tatsache, dass sich mit entsprechenden Leuchten komplett unterschiedliche Stimmungen und  Einrichtungsszenarien darstellen lassen, erfüllt Licht insbesondere im Badezimmer eine funktionale Aufgabe.

Dabei müssen Bauherr und Architekt gleichermaßen weit im Vorfeld beachten, dass aus Gründen der Sicherheit nicht überall Steckdosen und Lichtschalter verfügbar sind bzw. überall hin verlegt werden dürfen. Rund um den Bereich von Badewanne und Dusche muss deshalb ein ausreichend großer Sicherheitsabstand zur Stromquelle eingehalten werden.

Der Ausgangspunkt für eine optimale Aufteilung und Gestaltung des Badezimmers ist der Grundriss.

Der Ausgangspunkt für eine optimale Aufteilung und Gestaltung des Badezimmers ist der Grundriss. Bereits in der Planungsphase können somit Probleme erkannt und behoben werden. Wer den Bau eines neuen Eigenheims in Angriff nimmt, dem bietet sich ein großes Portfolio an Aufteilungsmöglichkeiten.

Sie können die Größe des Bads bestimmen und Sie sind bzgl. der Anordnung von Wachtisch, Badewanne und WC relativ frei von Zwängen.

Bei der Restaurierung oder Sanierung von bereits bestehenden Objekten, ist bisweilen Fantasie und Kalkül gefragt. In Altbauten trifft man eher auf kompakte Badgrundrisse, die die Kreativität einschränken können.

Falls das zur Verfügung stehende Platzangebot es zulässt, raten wir grundsätzlich dazu, das WC vom eigentlichen Bad räumlich zu trennen. Auf diese Weise erübrigt sich nicht nur eine zusätzliche Gästetoilette – diese Konstellation vermeidet auch potenzielle  Geruchsbelästigungen für andere Personen im Bad. Speziell in Mehrpersonenhaushalten oder bei Großfamilien kommt es in den Morgenstunden zu einer stärkeren Frequenz im Bad. Befindet sich das WC in einer separierten Zone, erhalten alle Badnutzer – vorzugsweise in kleineren Bädern – mehr Bewegungsfreiheit.

Der Markt hält eine üppige z.T. unüberschaubare Auswahl an WCs bereit. Bei der Wahl des WCs sollte der Fokus jedoch nicht allein auf das Design gerichtet sein, sondern auf die einfache Reinigung. WCs, die auf einen Spülrand verzichten, lassen sich besonders einfach reinigen und sehen zudem immer etwas cleaner aus. An der Wand hängende WCs sind den auf Stand-WCs  vorzuziehen.

Die Variante des wandhängenden WCs bietet enorme Vorteile bei der Reinigung des Bades, da man darunter leicht durchwischen kann und Schmutz in den Fugen zwischen WC und Boden vermieden werden.

Ebenso wie beim WC sollte die Pflegefreundlichkeit im Vordergrund stehen.

Ebenso wie beim WC sollte die Pflegefreundlichkeit im Vordergrund stehen. Hier sind eingelassene Waschtische die erste Wahl, da Anhaftungen von Schmutz und Flecken einfach in das Becken gewischt werden können. Als Materialien ist der Klassiker Sanitärkeramik oder die etwas edlere und robuste Stahl / Email-Variante optimal.

Stahl / Email ist eine Kombination aus Stahl und Glas. Es handelt sich um zwei authentische, natürliche Materialien mit einzigartigen Materialeigenschaften. Stahl steht für Festigkeit, hohe Belastbarkeit, Robustheit und Formbarkeit

Beide Materialien – sowohl Keramik als auch Stahl-Email bieten gleich mehrere Vorteile: Mit ihrer harten, makellosen Oberfläche sind sie hygienisch und trinkwasserneutral, resistent gegen scharfe Reiniger und bleiben über einen langen Zeitraum strahlend schön.

Um ein entspanntes und beruhigendes Bad-Ambiente zu erschaffen, raten Bad-Experten dazu, alle Sanitärobjekte möglichst in der gleichen Farbgebung zu wählen – insbesondere Dusche und Badewanne gelten als dominierende Objekte im Bad.

Gleiche Materialien oder Hersteller von Bad-Keramik sind nicht unbedingt notwendig. Die Wahl von Armaturen aus einer Serie ist hingegen schon eher sinnvoll. Dabei sollten Wannen- sowie Duscharmaturen immer zur Waschtischarmatur passen. Auch die farbliche Anpassung einer bodengleichen Duschfläche an die umgebenden Fliesen oder Natursteine bringt eine gewisse Harmonie ins Spiel.

Schaut man sich im Bad einmal um, so gibt es eine Unzahl an Körperpflegemitteln, Lotions, Düften und Werkzeugen, wie Bürsten, Kämme und Haarföhns.

Schaut man sich im Bad einmal um, so gibt es eine Unzahl an Körperpflegemitteln, Lotions, Düften und Werkzeugen, wie Bürsten, Kämme und Haarföhns. Gibt es obendrein mehrere Personen, die regelmäßig das Bad benutzen, müssen zwingend praktische Ordnungs- und Aufbewarungssysteme her, damit das Bad nicht im Chaos versinkt.

Eine elegante Lösung bieten hier Unterschränke für den Waschtisch, ein Spiegelschrank oder ein weiteres Möbelstück, um für Bad- und Hygieneartikel zusätzlichen Stauraum zu schaffen.

Im Duschbereich sollten Sie zu Duschflächen mit rutschhemmenden Oberflächen greifen. Sie sehen zum einen schöner aus und sind zum anderen auch eine sicherer Schutzmechanismus, um ein versehentliches Ausrutschen oder Hinstürzen zu verhindern.

Insbesondere Kleinkindern oder Senioren profitieren von einer solchen Lösung. Duschflächen, aus Stahl/Email, sind beim Einbau und bei des nutzungsbedingten Reinigungsaufwands wesentlich unproblematischer – und obendrein auch günstiger im Preis.

Als Spritzschutz bietet der Handel eine Vielzahl bunt gemusterter Duschvorhänge an. In Sachen Hygiene und Design sind sie jedoch nicht immer die beste Wahl. Eine rahmenlose Duschabtrennung aus Echtglas ist zweifelsohne die bessere Alternative.

Abtrennungen aus Glas verschleißen nicht so schnell, sind besser zu reinigen und sorgen für ein harmonisch-stimmiges Gesamtbild.

Speziell in Feuchträumen und Nasszellen haben Haushalte mit Schimmelbildung, Mikrobenbefall und bakteriellen Anhaftungen auf Oberflächen zu kämpfen. Diese unästhetischen Erscheinungen sind nicht generell auf mangelnder Pflege zurückzuführen.

Es sind vielmehr physikalische Phänomene, die bei Nässe und hohen Temperaturunterschieden auftreten. 

So manche hässliche Silikonfuge dokumentiert eine jahrelange Klima- und Schimmelhistorie. Die angestrebte Hygiene im Bad leidet darunter und stellt zudem ein gesundheitliches Risiko dar. Eine effektive Reinigung ist ebenfalls eine Herausforderung.

Darum sollten Sie im Idealfall auf Silikon im Duschbereich gänzlich verzichten. Die Lösung bieten Hersteller von Stahl/Email-Duschtassen und Badewannen, bei denen die Ränder der Elemente wandseitig aufgekantet und durch Fliesen verdeckt werden können. So entsteht ein hygienisch und sicheres Duschareal, welches frei ist von wartungs- und schimmelanfälligen Silikonfugen.

Selbst wenn Sie  nur über ein eingeschränktes Platzangebot – wie beispielsweise im Dachgeschoss – verfügen, müssen Sie auf eine Badewanne nicht verzichten.

Selbst wenn Sie  nur über ein eingeschränktes Platzangebot – wie beispielsweise im Dachgeschoss – verfügen, müssen Sie auf eine Badewanne nicht verzichten. Sie können den wertvollen Platz auf zwei Arten nutzen:

Entweder eine Kombination aus Dusche und Badewanne oder eine Wanne, welche auf Maß in eine Nische gesetzt wird. Der Werkstoff Stahl/Email eignet sich für maßgefertigte Lösungen in besonderem Maße und ist zudem robust, langlebig, leicht zu reinigen und unempfindlich gegenüber Kratzern.

An allen Orten in denen Feuchtigkeit, Nässe und hohe Temperaturschwankungen vorherrschen, bietet man dem Schimmelsporen ideale Bedingungen sich festzusetzen oder sich zu vermehren.

Das gilt nicht nur für Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Trockner und Kaffeeautomat. Im Haus  sind von diesem Missstand Badezimmer, Gäste-WC und Waschräume sowie Kellerräume betroffen.

Alle genannten Dinge haben indes eins gemeinsam. Der größte Feind von Schimmel und Mikroben ist frische Luft. Sobald ein ausreichend hoher Luftaustausch durch effektives Lüften stattfindet, hat Schimmel kaum eine Chance.

Um im Bad den unliebsamen Zeitgenossen das Leben schwer zu machen, sollten Sie rechtzeitig entsprechende Lüftungsmöglichkeiten einplanen.

Entweder ein Fenster oder eine elektrische Zwangslüftung. Bei der Wahl des Lüfters sollte auf eine  geringe Geräuschemission und eine energiesparende Zeitschaltuhr geachtet werden. Dabei wird die Höhe der Feuchtigkeit ermittelt, so dass der Lüfter nur solange aktiv ist, bis die feuchte Luft gänzlich abgeführt ist.

Eine gut durchdachte Beleuchtung erhöht enorm den Nutzungskomfort in Ihrem Bad. Statistisch gesehen finden die Aufenthalte im Bad in den dunklen Stunden des Tages statt.

Eine gut durchdachte Beleuchtung erhöht enorm den Nutzungskomfort in Ihrem Bad. Statistisch gesehen finden die Aufenthalte im Bad in den dunklen Stunden des Tages statt.

Wenn Tageslicht im Bad vorhanden, ist es sinnvoll, diesen Vorteil voll auszunutzen. Eine sowohl funktionale, als auch stimmungsvolle Lichtsituation schaffen Sie mit elektrischen Lichtquellen. Damit der Raum nicht in zu grellem Licht erstrahlt, sind eine indirekte Beleuchtung in Kombination mit Einbauspots, die tiefer in die Decke versenkt werden, eine optimale Lösung.

Auf diese Weise werden angenehme Lichtakzente erzeugt, die das Badezimmer optisch größer und  und harmonischer machen.

Am Waschtisch erzeugen Sie mit vertikal verlaufenden, blendfreien LED-Lichtleisten eine Lichtsituation, mit der das Gesicht am vorteilhaftesten ausgeleuchtet wird.

Ein Waschbecken und eine Toilette ist die Mindestanforderung, die Sie an eine Nasszelle für die menschlichen Bedürfnisse einplanen müssen. Es muss allerdings nicht bei einer derartig spartanischen Minimalausstattung bleiben. Es gibt darüber hinaus eine Fülle von Optionen, mit deren Hilfe ein Ort zum Wohlfühlen entsteht.

Neben der Frage nach der geeigneten Badewanne oder einer Dusche, gibt es weitere Objekte, die ggf. in der Planung berücksichtigt werden sollten. Je nach persönlichem Empfinden sind Bidet und Pissoir sowie ein praktischer Schminktisch als Sonderausstattung eine Bereicherung. Während es die eine Gruppe es als unnötigen Firlefanz und Platzverschwendung einordnet, ist es für andere exakt der Luxus, den an sich immer gewünscht hat.

Bidet und großer Waschtisch

Zusätzliche Objekte im Bad sind aber nicht immer nur eine Frage des Geldbeutels oder des Designs. In Abhängigkeit von der eigenen Lebenssituation oder die einzelner Mitbewohner, kann es sein, dass Sie zusätzliche Griffe, Haltestangen und eine bodengleiche Dusche benötigen. So stellt ein Rollstuhlfahrer gänzlich andere Ansprüche an die Bad-Ausstattung als ein unversehrter Mensch.

Bedenken Sie auch stets die Szenerie, die sich mit mehreren Nutzern allmorgendlich im Bad abspielt. Eine Familie benötigt evtl. zwei Waschbecken oder ein Doppelwaschbecken.

Um also Waschtische, das WC, die Dusche oder Badewanne, Steckdosen, Bidets und andere Ausstattungsmerkmal exakt planen zu können, müssen alle Aspekte auf den Tisch. Eine spätere Nachrüstung ist zwar möglich, aber es erwarten Sie sehr viel höhere Kosten als bei einer vorausschauenden Planung.

Wie dieser Beitrag zeigt, gibt es einige Aspekte, die es für eine eine perfekte Bad-Planung zu beachten gilt. Da das Bad eines der anspruchsvollsten Räume im Haus ist, ist es ratsam frühzeitig das Gespräch mit dem Fachmann zu suchen. Notwendigkeiten, Designansprüche und nicht zuletzt der liebe Geldbeutel sind Gründe, warum Sie bei der Baukonzepte GmbH in Erkelenz in guten Händen sind. Hier genießen Sie den Vorteil, in einem unverbindlichen Dialog, zusammen mit einem geschulten und erfahrenem Team, Ihre persönlichen Bad-Träume zu verwirklichen. Danach ist für Sie in Bad und WC alles okay!